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Datum: 05. 02.
Rok: 2012
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Touristen - Infozentrum

Informace města Pelhřimov

Masarykovo náměstí 10
393 01 Pelhřimov

tel.: 565 326 924
e-mail: ic@kzpe.cz

www.pelhrimovsko.cz

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Ausflugstips

 DIE NATUR
 GESCHICHTE
 BADEN


 DIE NATUR

Die Umgebung Pelhřimovs - Die Stadt Pelhřimov liegt in einem zauberhaften Teil des Böhmisch-mährischen Hochlandes und wenn Sie sich in jede beliebige Richtung auf den Weg machen, finden Sie immer viele malerische Orte und Ecken. In den Sommer- und Herbstmonaten ist hier ein berüchtigtes Pilzenparadies.

Čertův hrádek (Teufelsburg) (Gebiet Čeřínek) - erhaltene natürliche Waldbestände im Raum der typischen Gipfelfelsen der Jihlava Hügel.

Křemešník - ein bewaldeter Gipfel, ein Ausflugs- und Skizentrum mit einem Schlepper, auf dem Gipfel ein typischer Buchenbestand. Früher förderte man hier das Silber, bisher sind hier sichtbar Halden und vergangene Stollen. Eine barocke Kirche aus der 1. Hft. des 18. Jh.an der Stelle einer älteren Kapelle, die die Sakristei bildet. Um die Kirche Kreuzgänge mit zwei Kapellen, am unteren Ende der Ambiten Kapelle der Toten, zum Andenken an die gefallenen Soldaten aus der Umgebung in beiden Weltkriegen, Ausschmückung mit Bíleks Plastiken. Der Kreuzweg ist teilweise Arbeit des Bildhauers Antonín Bílek, Bruders František Bíleks. Am Brunnen mit radioaktivem Wasser, das die Entstehung des Wallfahrtsortes auf Křemešník verursachte, ist eine barocke Kapelle aus dem Jahre1689, in die jetztige Gestalt im Jahre 1939 herrichtet. Über dem Eingang ist ein Relief von František Bílek. Die Quelle ist periodisch, das Wasser fließt durch silbertragende Erze und ist schwach radioaktiv. Nahe der Kirche ist das Windschloss, ein romantischer Bau, den der bedeutende Bildhauer und Medailleur Josef Šejnost begonnen, aber durch die Ankunft des zweiten Weltkrieges nicht mehr beendet hat. An den Schauplatz des Romans F.B.Vaněks „Na krásné samotě ( Im schönen Einzelhof) erinnert die Gedenktafel im Pfarrhaus. Einen angenehmen und bequemen Spaziergang nach Křemešník ermöglicht die grün markierte „Křemešník Rundgang“, wunderschöne Aussichten in die Umgebung aus dem Aussichtsturm „Pípalka“. www.hotelkremesnik.cz

Javořice - der höchste Gipfel der Jihlava Hügel und des Böhmisch-mährischen Hochlandes, 837 m. Turm des Fernsehsenders. Ausblick bloß aus dem unbewaldeten Hang. Skigelände. Am nördlichen Hang Brunnen des Herrn, eine schön hergerichtete Quelle des Trinkwassers mit einer böhmisch-brüderlichen Tradition.

Jihlava Hügel - Großer Stumpfteich, Kleiner Stumpfteich, Míkasfelsen, Javořice usw. Ein herrliches bewaldetes Gebiet, geeignet für die Touristik, Cyklotouristik und Erholung.

Malý Blaník (Kleiner Blaník) - ein Gipfel 576 m ü.M., eine Burgstätte nach einer Burg etwa aus dem Jahre 1400, wie die Forschung im Jahre 1961 erwiesen hat.
Ruinen einer Kapelle aus dem Jahre 1735 und im Jahre 1790 aufgelöst.

Velký Blaník (Großer Blaník) - ein legendärer Hügel 638 m ü.d. M., mit Sagen über die Blaníker Ritter umwoben. Im 1. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung eine Burgstätte der Rundform mit zwei Reihen der steinernen Schanzen. In den Jahren 1868 – 71 fanden hier große Versammlungen des Volkes für das tschechische Staatsrecht. Im Mai 1868 war davon ein Stein für das Fundament des Nationaltheaters abgenommen. Auf dem Gipfel ein Aussichtsturm in der Form eines hussitischen Wachtturmes.

Ausflüge auf dem Dach Europas – die Umgebung Pelhřimovs durchgeht die europäische Wasserscheide, wo sich herrliche Ausblicke auf die Landschaft unter drei Hügeln und auch auf die Jihlava Hügel anbieten. Der bekannteste Weg ist nach dem gelben touristischen Markierzeichen aus Nová Buková über den Eclers Hügel nach Křemešník.

 

 


 GESCHICHTE

Blažeks Schloss – auf einer Felsenanhöhe nahe von Nemojov, Reste einer gotischen Festung (Graben, Schanzen). Sie gehörte den Herren aus Vokov, hat im 16. Jh. verwüstet.

Červená Lhota - das Staatsschloss in einer außerordentlich wirkenden Lage auf einer Felseninsel, mit Wasser umgeben, nur mit einem Zutritt auf der Brücke. Ursprünglich stand hier eine gotische Wasserfestung, im 16. Jh. wurde sie in ein Renaissanceschloss umgebaut, die frühbarocken Herrichtungen sind aus dem 17. Jh, weitere Umbauten aus dem 19. Jh. Das Schloss ist zugänglich in der üblichen Zeit wie in den Staatsburgen und Schlössern. Durch seine romantische Lage lockte das Schloss mehrmals auch die Filmleute an.  http://www.zamek-cervenalhota.eu

Burg Kámen - eine gotische Burg aus dem Anfang des 14. Jh., in ein Schloss im Jahre 1673 umgebaut, der weitere Umbau im 19. Jh. Nach den umfangreichen Assanationsarbeiten in der unlängsten Zeit im Schloss das Museum der Motorräder untergebracht. Die Burg steht auf einem aus dem Gneisuntergrund eruptiven Granitfelsen. Eine barocke Kirche aus dem17. Jh.
www.hradkamen.cz

Burg Orlík - Ruine einer Burg, erinnert in der Hälfte des 14. Jh., früher Burg Humpolec genannt. Hier haben die Besitzer von Humpolec gesiedelt, unter ihnen auch Ondřej aus Dubé, Mitglied der Hussens Begleitung auf den Konzil nach Konstanz. Es hat sich ein steinerner Prismenturm, ein Tor und ein Teil des Palastes erhalten. Im Wald „Na štůlách“ Reste nach der Silberförderung (tiefe Löcher sichtbar). http://hrad-orlik.cz

Burg Choustník - Ruine einer frühgotischen Burg aus der Hälfte des 13. Jh., angelegt von Beneš aus Choustník. In den Jahren 1322 – 1597 im Besitz von Rosenbergern. In der 1. Hälfte des 15. Jh. wurde die Burg erweitert und mächtig befestigt, ein Maßwerkfenster der Burgkapelle erhalten. Im 17. Jh. öde. Einer der Türme als ein Aussichtsturm hergerichtet. Auf dem Kamm des Naturschutzgebietes des alten Bestandes und der seltener Flora auf einem Granitfelsen (9,9 ha). Im Städtchen unter der Burg ein Renaissanceschloss aus dem 17. Jh., heute zweckmäßig ausgenützt.Die Kirche ursprünglich gotisch aus dem 14.Jh., in den hussitischen Kriegen zum Einsturz gebracht, in den Jahren 1673 – 87 umgebaut, die Einrichtung frühbarock aus der 2. Hft. des 17. Jh.  www.choustnik.obecniurad.net

Janštejn - Ruine einer gotischen Burg aus der Zeit um das Jahr 1315, sie ist in den hussitischen Kriegen untergegangen.Ein unterer Teil des runden Turmes und Teile der Schanzenmauern erhalten.

Jihlava - ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Gebietes. Der historische Stadtkern ist ein Denkmalschutzgebiet. Eine ursprünglich slawische Ansiedlung bekannt schon vor dem 13. Jh. bei dem alten Handelsweg. Im Zusammenhang mit der Entwicklung der Silberförderung im Jahre 1249 zu einer königlichen Stadt mit dem Bergrecht erhöht. Das städtische Denkmalschutzgebiet schützt überwiegend die kirchliche Architektur des 13. Jh. und die bürgerliche Architektur des 16. Jh. Es hat sich der gotische Grundriss des historischen Stadtkerns, Stadtschanzen, frühgotische Kirchen und eine enge Parzelle der gotischen, Renaissance- und barocken Bürgerhäuser erhalten. Die Stadtmauern wurden repariert und die Aussicht daran wurde durch den Aufbau des Umfangsstadtverkehrs geöffnet. Das Rathaus ursprünglich gotisch mit einer äußeren barocken Ausschmückung aus dem Jahre 1786. Die Minoritenkirche Mariä Himmelfahrt frühgotisch aus den Jahren 1240 –60 mit einer spätgotischen Beendigung des Presbyteriums aus dem Jahre 1500. Die Stirnseite der Kirche barock aus dem Jahre 1756. Die Kirche des Hl. Kreuzes ist ein Saaldreischiff aus dem Ende des 14. Jh. auf älterem Untergrund. Die Kirche auf dem Jakubské Platz frühgotisch aus dem Jahre 1257, umgebaut Wende des 14. und 15. Jh. Die Kirche des Hl. Ignatus auf dem Masarykplatz barock aus den Jahren 1680 –89. Ein ursprünglich Bergmannskirchlein des Hl. Johannes des Täufers auf dem Jánský vršek (Hügel) aus der Renaissance auf einem romanischen Untergrund aus dem Jahre 1534, im Jahre 1712 barockisiert. Renaissancesgraffiti. Gotische Kirche aus dem Ende des 13. Jh. mit einem Prismeneingangsturm. www.jihlava.cz

Jindřichův Hradec - eine Kreisstadt – wirtschaftliches , kulturelles und Verwaltungszentrum. Der historische Kern ist ein städtisches Denkmalschutzgebiet. Als Stadt unter der Burg wird es im Jahre 1293 erinnert. Im 13. Jh. Sitz der deutschen Ritter, später ein bedeutender Herrensitz ( die Herren aus Neuhaus, Slavatas, Černíns). Das Staatsschloss ist ein ausgedehnter Komplex von Gebäuden um drei Höfe auf der Landzunge zwischen Nežárka und dem Teich Vajgar. Der Schlosskern ist aus der ursprünglichen gotischen Burg, um das 14. Jh. die Burg in den heutigen Ausmaß erweitert. Der Hauptumbau der Burg in ein Renaissanceschloss verwirklichte se nach dem Jahre 1580 unter der Teilnahme des Baumeisters Baltazar Maio da Vomio, Ant. Cometa und der Maler R. und J. Vidman. Die letzten Herrichtungen im 19. und 20. Jh.. Im Schlossgarten ein Altan – ein großes Renaissancerondell aus dem Jahre 1591 von G. Falconi mit der malerischen Ausschmückung V. Millers und mit einem reichen Renaissancestuck. Im Schloss ist eine Bildergalerie und eine Zeitinstallation untergebracht. An das Schloss knüpft sich die bekannte Sage über die „Weiße Frau“. Das Rathaus ursprünglich gotisch vor dem Jahre 1493, umgebaut nach dem Brand in den Jahren 1801 –07. Das Museum im Gebäude des ehemaligen Jesuitenseminars, gebaut in den Jahren 1606 –08. Es besitzt reiche ethnographische Sammlungen, Zunftdenkmäler, städtische Wohnkultur des 19. Jh., eine ausdrucksvolle Kollektion von gotischen und spätgotischen Schnitzereien, Bilder und Graphik, Druckarbeiten der Landfrasers Buchdruckerei, Gobelins und eine mechanische Weihnachtskrippe des Volkskünstlers Tomáš Krýza mit 200 beweglichen Figürchen. Der Saal von Bedřich Smetana und Ema Destinová. Die Bürgerhäuser spät gotisch, aus der Renaissance, barock - auf dem Stadtplatz und in den anliegenden Straßen. Die gotische Propstkirche, gegründet vor dem Jahre 1382. Dadurch geht der 15. Meridian, er ist im Pflaster an der Kirche markiert. Die Kirche mit einem ehemaligen Minoritenkloster ist frühgotisch aus dem dritten Viertel des 13. Jh., mit späteren Umbauten. Das eigene Klostergebäude ist aus der Zeit um das Jahr 1480, rundherum den Hof Arkaden, ein Kreuzgang. Das ehemalige Franziskanerkloster mit einer Kirche ist spätgotisch aus dem Jahre 1478. Bei dem ehemaligen Jesuitenkollegium ist wohl die älteste Stadtkirche, erinnert im 13. Jh., frühbarock, umgebaut in den Jahren 1628 – 32 und im Jahre 1788 aufgelöst. Eine andere Kirche am Rande der Stadt ist aus den Jahren 1859 – 60. Das Klösterchen, nach dem Jahre 1534 gegründet, spät gotisch, diente als Spital und Witwensitz, Barockumbau aus den Jahren 1750 – 80, mit der Kirche durch einen gedeckten Gang verbunden. Jüdischer Friedhof aus dem Anfang des 15. Jh. Auf dem Platz eine große Statuengruppe von M. Strachovský aus den Jahren 1764 – 68. Auf dem Teich Vajgar eine künstliche Insel. www.jh.cz

Kamenice nad Lipou - eine Stadt auf der schmalspurigen im Jahre 1906 aus Jindřichův Hradec nach Obrataň gebauten Bahn.Die Stadt wurde etwa in der Hälfte des 13. Jh. angelegt. Nach der Sage knüpft sich die Benennung an die alte Linde im Schlosspark, deren Alter über 700 Jahre geschätzt wird. Im Mittelalter förderte man das Eisenerz in der Umgebung. Das Schloss aus dem 15. Jh., die heutige Renaissancegestalt ist aus den Jahren 1580 – 83. Der Turm über dem Tor ist aus dem Jahre 1777, der Hof ist von Arkaden umgeben. Die Befestigungsreste aus dem 15. Jh. Ein Teil des Parks mit der uralten Linde ist zugänglich, im Schloss ist jetzt ein Kindererholungsheim untergebracht. Eine ursprünglich gotische Kirche aus dem 13. Jh., umgebaut im 15. und 16. Jh., der Turm ist aus dem 17. Jh. Auf dem Hügel Bradlo ein Waldfriedhof mit einer gotischen Kapelle aus dem Jahre 1348, umgebaut im Jahre 1595. Das Heimatkundliche Museum hat die Expositionen : Stadtgeschichte, Geschichte der Völkerkunde, der Partisanenbewegung im Hochland, des Glases und einen Saal des hiesigen Landsmanns, des Musikkomponisten Vítězslav Novák (1870 bis 1949). Die hiesige Landschaft lockte auch bekannte Maler A. Kalvoda, Fr. Daněk-Sedláček, K. Holan, J. Šetelík an. Gute klimatische Bedingungen bestimmen Kamenice als ein geeigneter Sommersitz, darüber zeugt eine Menge von Erholungsheimen und Sommerlagern in der Umgebung. www.kamenicenl.cz/zamek/d-77788

Burg Lipnice - erwähnt im Jahre 1370 im Zusammenhang mit der Erhöhung der Vorburg zu einem Städtchen. Das Zentrum der Steinmetzer- und Steinbruchindustrie. Regelmäßige Sommerschauen des Humors und der Satire „Haškova Lipnice“. Eine gotische Burg aus dem Anfang des 14. Jh. auf einem Granitfelsen, umgebaut im ersten Drittel des 16. Jh., teilweise bewohnt bis zum Jahre 1869, wann sie ausgebrannt hat. Nach dem Jahre 1924 wurden die Rettungsarbeiten eröffnet, die wieder nach dem Jahre 1945 fortgesetzt werden. Sie ist in der üblichen Zeit zugänglich wie in den Staatschlössern und Burgen. Das alte Palais – im Erdgeschoss Pferdeställe und Lager, im ersten Stock waren Wohnräume, im 2. Stock ein großer Saal. Der neue Palast – gotische Gewölben und ein großer Säulensaal im Erdgeschoss. Der Turm Samson, zweistöckig, prismenförmig, in seinem Erdgeschoss ist ein 33 m tiefer Brunnen. Im Turm das Burgmuseum mit einer Sammlung der gotischen Kacheln. Die gotische Burgkapelle aus dem 14. Jh. mit barocken Herrichtungen aus dem Jahre 1683. Erhalten sind Wandmalereien aus der Hälfte des 14. Jh. und ein gotisches Presbyterium. Im Häuschen gegenüber dem Burgeingang der Hašeks Gedenksaal. Hier lebte Jaroslav Hašek und ist im Jahre 1923 gestorben. Er ist auf dem Ortsfriedhof begraben. Ein weißer Turm – eine Ruine, resp. Reste der Stadtbefestigung auf dem Hügel über dem Friedhof bei dem Südrand des Städtchens. Eine ursprünglich romanische Kirche, erneuert nach dem Brand im Jahre 1345 im gotischen Stil, barock umgebaut im Jahre 1688.  www.hrad-lipnice.eu  

Roštejn - eine gotische Burg aus der 1. Hft. des 14. Jh auf einem Felsenhügel, von Mischwäldern umgeben. In der 2. Hft. des 16. Jh. wurde bei der Burg ein Gehege für die Zucht des Hoch- und Schwarzwildes angelegt, heute ist es mit dem umgebenden Wald zusammengeflossen. Der Buchenbestand unter der Burg botanisch interessant. Der Burghof dient verschiedenen gesellschaftlichen Ereignissen, es werden hier Feiern und Theatervorstellungen veranstaltet.  www.rostejn.wz.cz

Telč - ein städtisches, vorwiegend Renaissancedenkmalschutzgebiet, gebildet durch den ausgedehnten Platz mit dem Schlosskomplex und der Kirche. Bei dem landesherrlichen Hof, aus dessen Kirche sich ein spätromanischer Turm aus dem Anfang des 13. Jh. mit romanischen Satzfenstern erhalten hat, entstand im 12. Jh. eine Marktgemeinde, in derer Nähe in der 2. Hft. des 13. Jh. Nová Telč als eine Wasserfestung gegründet war. Zwischen diesen zwei Siedlungsganzen wurde um die Hälfte des 14. Jh. eine Stadt aufgebaut, mit Schanzen mit einem Komplex der Wasserbefestigung umgeben. Der Renaissanceaufbau in der zweiten Hälfte des 16. Jh. eröffnete die Entstehung eines Typs des Telčer Hauses mit einem gewölbten Erdegeschossraum – dem sog. „Maßhaus“ auf die mittlere Stütze gewölbt, aus dem ein Tunnelflur auf den Hof und zu den Schanzen führt. Die meisten architektonisch bedeutenden Häuser sind auf dem Stadtplatz konzentriert. Das Schloss entstand durch den Umbau einer gotischen Burg, die wahrscheinlich aus dem Ende des 14. Jh. kommt. An das alte Burgobjekt bindet das Renaissancepalais mit dem Goldenen und Blauen Saal mit Kassettendecken aus dem Jahre 1561 an. Im Schloss ist ein heimatkundliches Museum. Die Hauptkirche ist gotisch aus dem dritten Viertel des 14. Jh..Das Netzgewölbe kommt aus der Hft. des 15. Jh. Die Kirche am Ende des Platzes ist barock aus den Jahren 1663 – 67, gebaut wahrscheinlich nach dem Projekt von G. D. Orsi. Die Kirche in der Altstadt ist ursprünglich gotisch aus dem dritten Viertel des 14. Jh., ihr Schiff wurde jedoch im Jahre 1647 in ein frühbarockes Basilikadreischiff geändert. Mit der Stadt ist sie mit einer, mit barocken Statuen umsäumten Allee, verbunden. www.telc-etc.cz

Šternberk (Štamberk) - Ruine einer gotischen Burg aus der Zeit um das Jahr 1300, zerstört in den Kämpfen im Jahre 1424. Die Burg war Sitz einer ausgedehnten Herrschaft des Tempelordens, später wurde sie zum königlichen Besitz.

Schloss Žirovnice - erinnert als eine steinerne Burg, in den Landtafeln schon im Jahre 1350 eingetragen. Das Schloss, ursprünglich eine gotische Burg aus der 2. Hft. des 13. Jh auf einem Felsenvorsprung über dem Hutní Teich. Ende des 15. Jh. erweitert und befestigt. Aufgebaut auf dem Grundriss eines Dreiecks, mit einem runden Turm auf der Südseite, Arkaden auf den Pfeilern im Hof und einem Palast mit einer Kapelle. Die Sgraffitoausschmückung nach dem Jahre 1622. Im Jahre 1964 hat das Schloss ausgebrannt, es wird erneuert und dient den Kulturzwecken, zum Beispiel für die Installation der musealen Sammlungen oder Ausstellungen ( z. B. „ Garten des Hochlandes“). Der ehemalige Speicher, ein barocker Bau aus dem 18. Jh. Die Kirche ursprünglich gotisch, der neugotische Umbau aus dem Jahre 1870. Die Friedhofskirche aus dem 17. Jh., umgebaut um das Jahr 1700. Eine denkmalgeschützte Mariensäule aus dem Jahre 1777 und einige 200-300 Jahre alte Linden. www.zirovnice.cz

Želiv - ein Erholungsort, Ausgang zu beiden Talsperren an der Trnávka. Es wird in der 1. Hft. des 13. Jh. im Zusammenhang mit der Klosterstiftung erwähnt. Aus Želiv kam der hussitische Prediger Jan Želivský. Die Region hat sich auch der Schriftsteller Karel Čapek und der Musikkomponist Bohuslav Martinů beliebt. Die spätgotische Burg in der Nachbarschaft des Klosters in der Zeit aufgebaut, wann das Kloster vorübergehend in die weltliche Macht überging. Die Sgraffitoausschmückung aus der 2. Hft. des 16. Jh., restauriert im Jahre 1910. Das ehemalige Kloster aus dem Jahre 1139, der neue Konvent aus dem Jahre 1688, Umbauten von G. Santini in den Jahren 1712 – 1720, Neorenaissanceherrichtungen nach dem Jahre 1907. Die Kirche (früher Klosterkirche) gegründet im Jahre 1148, in den Jahren 1713 – 20 barock umgebaut von G. Santini. Die Statuengruppe Kalvarie aus dem Jahre 1687.
www.zeliv.eu, www.pivovar-zeliv.cz
 

 

 BADEN

Teich Stráž – ein Teich 1 km von Pelhřimov, geeignet zum Baden und Angeln. Am Teich ist eine Gaststätte und auch eine Kinderecke.

Wassertalsperre Želiv (Trnávka) – ein Erholungsgebiet, unter dem Damm ein Kunstkanal für die Wassersporte.

Wassertalsperre Sedlice - Želivka entsteht hier durch den Zusammenfluss des Hejnický Baches mit Hejlovka. Die Talsperre aus dem Jahre 1927 ist 24 m hoch, die Dammkrone ist 123 m lang und es bilden sie 10 Bögen. Die Fläche des gestauten Wassers erreicht die Länge 9 km. Zu dem Wasserkraftwerk, hinter dem mächtigen Bogen Želivkas untergebracht, wird das Wasser durch einen langen Tunnel zugeführt. Erholungsgebiet.

Ausgleichstalsperre an der Želivka - 1 km von Želiv.Ein Retenzstausee, er staut das Wasser aus dem Wasserkraftwerk an der großen Sedlice Talsperre.